Zur Einbruchskriminalität: Prävention und Aufklärung wichtiger als Dokumentation

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Im Saarland hat es im vergangenen Jahr deutlich weniger Einbrüche gegeben – gleichzeitig ist die Aufklärungsquote gestiegen. „Die Zahlen sind ein Beleg für die hervorragende Arbeit der Sicherheitsbehörden im Saarland. Sie zeigen, dass sich die Einrichtung der Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruch im Saarland ausgezahlt hat“, sagt die innenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ruth Meyer.

Die CDU-Innenpolitikerin lobt die engagierte und erfolgreiche Arbeit der Polizei gerade in diesem für das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung so wesentlichen Deliktsbereich. Für sie ist es der daher der richtige Schritt, die Ermittlungsarbeit durch eine Personalaufstockung weiter zu stärken. Die Ermittlungsgruppe Wohnungseinbruch wird von elf auf 22 Beamte aufgestockt und arbeitet zukünftig nicht mehr nur von Dillingen, sondern auch von Saarbrücken und Neunkirchen aus.

Die Entscheidung von Innenminister Klaus Bouillon, vorerst kein sogenanntes Einbruchsradar im Saarland einzuführen, ist für Ruth Meyer nachvollziehbar: „Der Nutzen des Radars ist fragwürdig. Es besteht etwa die Gefahr, dass ganze Viertel zu Unrecht in Verruf geraten und Rückschlüsse auf Einbruchsopfer möglich sind. Das sind ernstzunehmende Bedenken, mit denen wir uns auseinandersetzen müssen. Von zusätzlichen Dokumentationspflichten für unsere Sicherheitsbehörden halte ich wenig. Für uns stehen ganz klar Prävention und Ermittlung im Mittelpunkt.“

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