Zum Tag der Kriminalitätsopfer: Hinter den Statistiken stecken menschliche Schicksale und harte fachliche Arbeit

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Im Ausschuss für Inneres und Sport ging es am Donnerstag unter anderem um die Polizeiliche Kriminalstatistik und die Verkehrsunfallstatistik für das Jahr 2017. Die positiven Trends in vielen Bereichen sind nach Auffassung der innenpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ruth Meyer, insbesondere ein Indiz für die hohe Motivation und Fachlichkeit der saarländischen Polizei: „Unsere Polizei leistet hervorragende Arbeit. Auf der Basis detaillierter Analysen entwickelt sie Strategien und setzt Einsatzschwerpunkte, zum Beispiel im Drogenmilieu, bei der technischen Ablenkung im Straßenverkehr, oder beim Wohnungseinbruchsdiebstahl.“

Kriminalitätsopfer: Zusammenarbeit mit den Beratungs- und Unterstützungsorganisationen vertiefen

Der beste Beleg dafür ist für Ruth Meyer die seit 2014 konsequent ansteigende Aufklärungsquote bei gleichzeitig sinkender Zahl an Straftaten. Entscheidender als die Zahlen sind für die CDU-Landtagsfraktion jedoch die menschlichen Schicksale hinter der Statistik. „Sorge bereitet mir insbesondere die Gruppe der Mädchen und Frauen. Sie sind sowohl im Bereich der Sexualdelikte als auch bei häuslicher Gewalt häufig Opfer von Straftaten. Die Entwicklung der Zahlen ist ein deutliches Indiz für ein immer noch sexistisches und von wenig Augenhöhe geprägtes Frauenbild. Frauen dürfen nicht in Ängsten leben. Es ist wichtig, hier weiter deutliche Schwerpunkte zu setzen und die Zusammenarbeit mit den Beratungs- und Unterstützungsorganisationen zu vertiefen“, erläutert die CDU-Innenpolitikerin.

Auch die verkehrspolizeiliche Präventionsarbeit verdiene mehr Aufmerksamkeit. Meyer: „Verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr fällt nicht vom Himmel. Die Arbeit der Verkehrssicherheitsberater ist hier ebenso wichtig wie unregelmäßige und gezielte Kontrollen.“

Hintergrund

Seit 1991 findet der vom Weißen Ring initiierte Tag der Kriminalitätsopfer statt. Ziel ist es, auf die Opfer von Gewalt und Kriminalität aufmerksam zu machen und Informationen zu Prävention, Schutz und praktischen Hilfen zu geben.

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