Weiteres Abschaffen des Sitzenbleibens ist bildungspolitische Geisterfahrt

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Die CDU-Landtagsfraktion sieht sich durch die jüngste Kritik der Landeselternvertretung und des Lehrerverbandes an der geplanten Abschaffung des Sitzenbleibens an Gymnasien bis in Klasse 7 in ihrer Position bestätigt. Hierzu erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und bildungspolitische Sprecherin, Jutta Schmitt-Lang:

„Die Bildungsministerin ist auf bildungspolitischer Geisterfahrt – nichts anderes sind die Pläne zur Abschaffung des Sitzenbleibens bis in Klasse 7, besonders in Kombination mit fehlenden Zugangsvoraussetzungen für die Gymnasien. Die Ministerin ignoriert sämtliche Empfehlungen aus der Schulgemeinschaft und peitscht ihre Pläne einfach durch. Das ist Ideologie pur, denn damit wird der Grundsatz des Förderns und Forderns an saarländischen Gymnasien praktisch aufgegeben. Es bestätigen sich alle Befürchtungen, wonach die Landesregierung die zunehmende Angleichung der Leistungsniveaus an den Gymnasien und Gemeinschaftsschulen nicht nur in Kauf nimmt, sondern aktiv befördert. Das bedeutet im Klartext: Einheitsschule durch die Hintertür!

Sogar ein früherer Passus, wonach in Ausnahmefällen bei völlig überforderten Schülern durch Zweidrittel-Beschluss der Klassenkonferenz ein Wechsel zur Gemeinschaftsschule möglich war, soll jetzt wegfallen. Das ist mit sachlichen Argumenten nicht mehr zu erklären. Kurz vor den Sommerferien erbringt die Bildungsministerin damit den klaren Beweis: ihre Leistung ist absolut ungenügend.“

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