CDU - Fraktion im Landtag des Saarlandes
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10.09.2018

Welttag der Suizid-Prävention: Betroffene unterstützen

Rund 10.000 Menschen in Deutschland nehmen sich jedes Jahr das Leben. Anlässlich des Welttages der Suizid-Prävention am 10. September fordert der stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hermann Scharf, mehr Unterstützung für psychisch Kranke: „Die Zahl der Suizidversuche ist noch um ein vielfaches höher. Es ist tragisch, dass in unserem Land mehr Menschen durch Selbstmord sterben als durch Verkehrsunfälle oder Gewalttaten. Wir dürfen das nicht auf die leichte Schulter nehmen und müssen den Betroffenen bei ihren Problemen unter die Arme greifen. Im ersten Schritt muss es uns gelingen, das Thema aus der Schmuddel-Ecke rauszuholen. Selbstmord darf in unserer Gesellschaft kein Tabu-Thema mehr sein!“

Suizid ist kein Randgruppenphänomen

Der CDU-Sozialexperte ist überzeugt, dass sich viele Menschen für ihre Krankheit schämen und aus diesem Grund keine Hilfe suchen. „Psychische oder seelische Probleme werden leider von vielen als Schwäche ausgelegt, das ist gerade in unserer Leistungsgesellschaft ein großes Problem. Aber wer Angst vor einer Stigmatisierung hat, zieht sich in sein Schneckenhaus zurück und verstärkt dadurch die Erkrankung. Denn alleine sind die Betroffenen meist nicht in der Lage, einen Ausweg zu finden. Deshalb müssen wir ein Bewusstsein für die Krankheit schaffen und den Betroffenen signalisieren, dass sie Hilfe bekommen und es keinen Grund gibt, sich zu genieren. Psychische Probleme oder Suizid sind kein Randgruppenphänomen – es kann jeden von uns treffen!“

Medienkontakt

 
Jasmin Glutting

Jasmin Glutting

Pressesprecherin

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j.glutting@cdu-fraktion-saar.de