Steuererhöhung für Dorfkneipen und Restaurants – Marc Speicher für Landesförderprogramm für Gastronomie

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Der CDU-Landtagsabgeordnete Marc Speicher hat sich vor dem Hintergrund der auf Bundesebene gescheiterten Verlängerung des reduzierten Umsatzsteuersatzes für die Gastronomie für ein Landesförderprogramm ausgesprochen, um die gastronomischen Betriebe im Saarland zu unterstützen und die Mehreinnahmen des Saarlandes durch die Steuererhöhung an die Gastronomie zurückzugeben. Hierzu erklärt Marc Speicher:

„Restaurants, Kneipen, Rostwurstbuden oder Sterneküche – die Gastronomie ist Wirtschaftsfaktor und mehr als das, gerade hier bei uns im Saarland. Sie ist auch ein Ort zum Zusammensein, hier findet gesellschaftliches Leben statt. Der Wegfall des ermäßigten Umsatzsteuersatzes zum Jahreswechsel wird laut Dehoga Saarland die Existenz jedes zehnten Betriebes kosten. Deshalb muss die SPD-Landesregierung, die sich vor wenigen Wochen auch im Landtag noch klar für die Beibehaltung des ermäßigten Umsatzsteuersatzes ausgesprochen hat, auf andere Weise helfen, um ein Gastronomie-Sterben im Saarland zu verhindern. Im Landeshaushalt kommt es zu Mehreinnahmen durch die Steuererhöhung, die an Gastronomen und Gäste zurück müssen.

Deshalb fordere ich ein Landesförderprogramm für die Gastronomie, von der Dorfkneipe bis zur Spitzengastronomie. Es kann nicht sein, dass Gäste und Gastronomen in der Saarlouiser Altstadt, am Sankt Johanner Markt oder in den verbliebenen Dorfkneipen im Saarland die Zeche für den Wortbruch des Kanzlers zahlen müssen! Ich sage ganz klar in Richtung SPD-Landesregierung: Geben Sie den Gastronomen und den Gästen ihr Geld zurück und legen Sie ein Landesförderprogramm für Dorfkneipen, Restaurants, Rostwurstbuden und unsere heimische Gastronomie auf, die in den letzten Jahren so gelitten hat. Noch immer liegt der Umsatz unter dem Niveau von 2019 und an vielen Orten kämpfen die Gastronomen um ihre Existenz. Die hohe Qualität der saarländischen Gastronomiebetriebe sind auch ein Stück Heimat und Geheischnis und müssen erhalten bleiben.“

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