Rettungsdienste im Saarland sind gut aufgestellt

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Als unverantwortlich bezeichnet die innenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ruth Meyer, das Bild, das die Linksfraktion von der Notfallrettung im Saarland zeichnet. Insbesondere dürfe keine Verunsicherung über die Hilfsfrist gesät werden. Die 12 Minuten im Saarland seien sogar besser als der Bundesschnitt, da im Saarland ab Eingang des Notrufs gezählt werde, in anderen Ländern dagegen Bearbeitungszeiten in der Wache bis hin zum Ausrücken nicht eingerechnet würden: „Jeder Saarländer darf sich sicher sein, dass im Notfall zeitnah kompetente Hilfe vor Ort ist.“

Ein gutes Zeugnis stellt Ruth Meyer auch dem Rettungszweckverband (ZRF) und den gemeinnützigen wie privaten Dienstleistern der Notfallrettung im Land aus. „In der zentralen Rettungsleitstelle auf dem Winterberg und in jeder Rettungswache wird sehr kompetent und verantwortungsvoll gearbeitet.“

Dennoch sieht auch die CDU-Innenpolitikerin Handlungsbedarf. Aktuelle Verträge liefen aus, neue Vorgaben und Berufsbilder seien einzuarbeiten und es gelte, den Rettungsdienst im Saarland qualitativ und nachhaltig zu sichern. „Ein entsprechendes Änderungsgesetz wird derzeit im Innenministerium vorbereitet. Der Zeitpunkt für kluge und konkrete Verbesserungsvorschläge besteht dann im parlamentarischen Verfahren – die Linksfraktion ist herzlich eingeladen, sich dort einzubringen“, sagt Ruth Meyer.

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