‚Nutri-Score‘ passiert Bundeskabinett

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Verbraucherschutzpolitische Sprecherin Gabriele Hermann sieht Mehrwert auch für Saarländerinnen

In dieser Woche wurde der „Nutri-Score“ von Ernährungs- und Landwirtschaftsministerin Glöckner dem Bundeskabinett vorgelegt und dort verabschiedet. Gabriele Hermann sieht auch für die Saarländerinnen und Saarländer einen Mehrwert: „Adipositas und Fehlernährung sind bekannte Volkskrankheiten. Auch viele Menschen im Saarland sind betroffen und an Corona erkrankte Adipositaspatienten stellen die Mediziner bei schweren Verläufen vor zusätzliche Herausforderungen. Aber auch in anderen Lebenslagen belastet Übergewicht den Körper unnötig. Es ist daher wichtig, dass Verbraucher vor versteckten Kalorienfallen gewarnt werden.“

Gelobt wird der Nutri-Score vor allem für seine einfache Verständlichkeit durch die farbige Kennzeichnung. „Uns ist klar, dass sich mit der Einführung die Kauf- und Essgewohnheiten der saarländischen Verbraucher nicht komplett ändern werden, aber es bietet denen, die mehr auf ihre Ernährung achten wollen eine sehr gute Orientierung“, so Hermann. Die Kennzeichnung der Lebensmittel sei aufgrund derzeit geltendem EU-Recht für die Unternehmen freiwillig.

Hintergrund:
Die 5-stufige Skala des Nutri-Scores zeichnet Lebensmittel mit A in Grün als positiv aus und abgestuft in 5 Nuancen bis E in Rot als immer weniger förderlich für den Organismus. Kriterien für die Bewertung sind dabei der Anteil an Eiweiß, Ballaststoffen, Obst, Gemüse und Nüssen sowie der Energiegehalt, die Menge an gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz. Die Summer der Bestandteile ergibt dann die entsprechende Einstufung.

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