Zu viel Nickel in Metallspielzeug: Hersteller sind gefordert

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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) stellt in seinem Jahresbericht fest, dass Metallspielzeug in Deutschland noch immer zu häufig Nickel enthält. 21 Prozent der untersuchten Stichproben haben den zulässigen Grenzwert im vergangenen Jahr überschritten. Die verbraucherschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Sarah Gillen, bezeichnet die Ergebnisse des Jahresberichts als alarmierend: „Die Hersteller sind gefordert, endlich den Nickelgehalt in ihren Produkten zu reduzieren. Es kann nicht sein, dass Kinder durch ihr Spielzeug krank werden!“

 

Nickel kann allergische Reaktionen auslösen. Etwa zehn Prozent aller Kinder sind davon betroffen. Gillen empfiehlt, bei Metallspielzeug auf das GS-Zeichen zu achten. Dieses unabhängige Prüfzeichen belegt, dass die gesetzlichen Anforderungen an Spielzeug eingehalten werden. „Nickel ist das häufigste Kontaktallergen. Gerade kleinere Kinder nehmen ihre Spielsachen auch gerne mal in den Mund. Nickel kann bei Freisetzung über Hautkontakt eine lebenslange Allergie auslösen. Wir brauchen deshalb dringend eine wirksame Strategie gegen Nickel im Spielzeug!“

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