CDU - Fraktion im Landtag des Saarlandes
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Krankenhausplan: Kritik nicht nachvollziehbar

Der neue Krankenhausplan sieht 600 zusätzliche Betten in den saarländischen Krankenhäusern vor. Die daran geäußerte Kritik des Verbandes der Ersatzkassen und des Koalitionspartners ist für den sozialpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hermann Scharf, nicht nachvollziehbar: „Bei unseren zahlreichen Besuchen und Gesprächen in den Krankenhäusern hat sich für uns ein klares Bild gezeichnet: Überall im Land fehlt es an Betten. Eine kluge Landesregierung trägt dieser Situation Rechnung und berücksichtigt die Realität. Wir stehen hinter dem Entwurf des Krankenhausplanes, denn er wendet nicht das Gießkannenprinzip an, sondern orientiert sich an den Bedarfen.“

Krankenhausplan: Politik für Menschen und nicht für Systeme machen

Bei der Grippewelle in diesem Jahr sei das System aufgrund der extremen Überbelegung beinahe kollabiert. Aber auch ohne eine solche Extremsituation würden mehr Betten benötigt: „Wir werden zum Glück dank moderner Medizin immer älter. Der Planer ‚aktiva’, auf dessen Grundlage der Entwurf für den neuen Krankenhausplan basiert, hält sich an die Fakten. Deshalb werden wir dafür kämpfen, dass der Plan in dieser Form verabschiedet wird“, sagt Scharf.

Die Krankenkassen sollten ihre ablehnende Haltung aus Sicht des CDU-Sozialexperten überdenken: „Krankenkassen sind keine Bank – die mehr als 20 Milliarden Euro an Überschüssen gehören den Beitragszahlern und Versicherten. Deshalb sind die Krankenkassen klug beraten, Politik für die Menschen und nicht für die Systeme zu machen.“