Kinderansprecher – CDU will konzertierte Kampagne

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Aufgrund sich häufender Fälle in saarländischen Kommunen, bei denen Kinder von Fremden angesprochen wurden, fordert die CDU-Landtagsfraktion weitergehende Präventionsmaßnahmen. Im Anschluss an die heutige Innenausschuss-Sitzung des Landtags erklärt die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und innenpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Anja Wagner-Scheid:

„Allein in diesem Jahr hat es im Saarland schon 42 Fälle gegeben, bei denen Kinder von Fremden angesprochen worden sind. Auch wenn bisher glücklicherweise nichts Schlimmeres passiert ist, diese Entwicklung gibt Anlass zur Sorge. Wir sprechen uns deshalb dafür aus, die Präventionsmaßnahmen gezielt zu verstärken.

In einer Informationsbroschüre der Polizei wird empfohlen, dass Kinder bei einer Ansprache durch Fremde so genannte Vertrauensinseln aufsuchen sollen, etwa eine Apotheke oder Bäckerei. Allerdings gibt es bislang offenbar keine einheitlichen Informationen hierzu an das örtliche Gewerbe und den Handel. Wir fordern deshalb eine konzertierte Kampagne unter Einbeziehung der Kammern, um gezielt bei den Geschäftsinhabern für mehr Sensibilität für das Phänomen der Kinderansprecher und den Umgang damit zu werben.

Unsere Kinder müssen sich gefahrlos im öffentlichen Raum bewegen können. Die gesamte Gesellschaft ist aufgerufen, hier ganz genau hinzuschauen.“

Medienkontakt der CDU-Landtagsfraktion 

Timo Flätgen
Leiter Kommunikation und Strategie, Pressesprecher
CDU-Fraktion im Landtag des Saarlandes
Telefon: +49(0)681 – 5002-465
E-Mail: t.flaetgen@cdu-fraktion-saar.de

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