Hinterbliebenengeld setzt Zeichen der Solidarität

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Der Bundestag hat am Donnerstag die Einührung eines Hinterbliebenengeldes beschlossen. Enge Verwandte wie Ehepartner oder Kinder, aber auch Partner ohne Trauschein haben ünftig einen Entschädigungsanspruch, wenn ein ihnen nahestehender Mensch durch Fremdverschulden stirbt. Dagmar Heib, stellvertretende Vorsitzende und rechtspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, wertet den Beschluss als symbolischen Ausgleich: „Kein Geld der Welt kannüber den Verlust eines geliebten Menschen hinwegtrösten. Das Hinterbliebenengeld setzt aber ein Zeichen der Solidarität mit den Trauernden.“

Bislang hatten Hinterbliebene nur dann einen Anspruch auf Schmerzensgeld, wenn sie eigene Gesundheitsschädigungen nachweisen konnten. Durch die Änderung des deutschen Schadensersatzrechts können sie in Zukunft eine Entschädigung ür schweres seelisches Leid verlangen, wenn sie einen nahestehenden Menschen durch einen fremdverschuldeten Unfall oder eine Straftat verlieren. Über die konkrete Anspruchshöhe werden die Gerichte entscheiden.

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