CDU - Fraktion im Landtag des Saarlandes
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Internationaler Tag der biologischen Vielfalt: „Großes entsteht im Kleinen – auch im Naturschutz!“

Eine Million Tier- und Pflanzenarten sind Schätzungen zufolge vom Aussterben bedroht. Anlässlich des internationalen Tages der biologischen Vielfalt am 22. Mai betont die umweltpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Petra Fretter, dass viele kleinere Maßnahmen den Artenschutz im Saarland voran bringen können: „Wenn Land und Kommunen ihren Handlungsspielraum nutzen, können wir die Biodiversität im Saarland noch weiter stärken. Großes entsteht im Kleinen. Das gilt gerade auch im praktischen Naturschutz!“

Die CDU-Parlamentarierin weist darauf hin, dass der Landtag erst vor wenigen Wochen mit gutem Beispiel voran gegangen ist: Neben einer 200m² großen Blühwiese für Bienenvölker wurde im Landtagsgarten auch ein Vogel-Nistkasten aufgestellt. „Umwelt- und Bienenschutz geht uns alle an. Jeder kann einen Beitrag leisten – auch und gerade die Politik. Wir müssen alle Akteure mit ins Boot holen, auch die Menschen im Saarland. Durch den Bau von Nisthilfen für Bienen, Wespen und Hornissen kann zum Beispiel fast jeder etwas zum Schutz unserer Insekten tun“, sagt Fretter.

Naturschutz: Mit gutem Beispiel voran gehen

Sie schlägt vor, mehr öffentliche Flächen zur Förderung der Artenvielfalt zu nutzen: „In der Gestaltung der öffentlichen Grünflächen – sei es in der Straßenbauverwaltung, in Kommunen, Krankenhäusern oder Hochschulen – können wir noch mehr tun. Das Ziel dabei: Lebensräume für Insekten zu schaffen oder heimische Pflanzenarten zu fördern. Hecken im Straßenraum könnten einerseits als Lebensraum für zahlreiche Tierarten fungieren und andererseits eine Nahrungsgrundlage für Vögel bilden. Öffentliche Grünanlagen oder Parks können wir als Bürgerobstgärten kultivieren. Statt asiatischen Zierpflanzen gibt es dann heimisches Streuobst.“