Ferkelkastration: Wichtiger Schritt für mehr Tierschutz

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Eine chirurgische Ferkelkastration darf nach einem Beschluss des Bundesrates ab Januar 2019 nicht mehr ohne Betäubung stattfinden. Die tierschutzpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Petra Fretter, bewertet diese Entscheidung positiv: „Wir dürfen über tiergerechte Haltung und Schlachtung nicht nur reden, sondern müssen auch offensiv handeln. Ich bin Ministerpräsident Tobias Hans und dem saarländischen Umweltministerium deshalb sehr dankbar, dass das Saarland sich in dieser Frage im Bundesrat entsprechend positioniert hat.“

Ferkelkastration: Europäische Lösung gefragt

Die CDU-Parlamentarierin betont, dass bereits heute viele Betriebe die Voll- oder Immunkastration einsetzen. Um einen Nachteil für die Ferkelzüchter zu vermeiden, sollte die neue Regelung auch auf EU-Ebene beraten werden. „Wir müssen uns dafür einsetzen, dass die deutschen Ferkelzüchter im europäischen Wettbewerb nicht abgehängt werden. Tierschutz darf nicht an Ländergrenzen halt machen. Letztendlich haben es aber auch die Verbraucher in der Hand: Sie entscheiden, was in ihrem Einkaufswagen landet.“

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