CDU-Landtagsfraktion hält an Förder- und Regelschullösung fest

Hermann Scharf
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Hermann Scharf, behindertenpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und zugleich seit drei Jahrzehnten Geschäftsführer der Lebenshilfe St. Wendel, reagiert auf die Vorwürfe des Bündnisses für Inklusion:

„Die vielen Gespräche, die wir mit Eltern von Kindern mit Behinderung führen, zeigen uns deutlich, dass das bestehende System für die betroffenen Kinder das richtige ist. Der Elternwille und das Wohl der Kinder stehen für uns im Mittelpunkt. Den Weg zu neuen Förderschulen einzuschlagen, wurde bundesweit von Bildungsexperten durchweg positiv bewertet. Wo Kinder sich in Regelschulen inkludieren lassen, soll dies natürlich auch weiterhin so geschehen, jedoch steht bei uns der Mensch im Mittelpunkt und wir wollen diesen Kindern die größtmögliche Aufmerksamkeit widmen, die sie verdienen und ihnen nicht durch fehlgeleitete Ideologie Chancen auf die bestmögliche Bildung zu verbauen.

Genau deshalb ist aus unserer Sicht auch die frühzeitige, fachkundige Diagnostik nach höchsten Standards unumgänglich. Wir wollen sicherstellen, dass Kindern mit Behinderung ein passgenauer Übergang in die für sie jeweils geeignete Schulform ermöglicht wird.“

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