AfD-Anfrage zu Behinderten zutiefst menschenfeindlich und an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten

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Der stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Hermann Scharf, ist empört über die Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion zu Schwerbehinderten in Deutschland: „Mit dieser Fragestellung zeigt die AfD ihr hässlichstes Gesicht. Die Partei benutzt nicht nur rechtsextremistisches Vokabular, sondern vermittelt auch, dass Menschen mit Behinderungen eine gesellschaftliche Last darstellen. Das ist zutiefst menschenfeindlich und an Geschmacklosigkeit nicht zu überbieten. Die Anfragesteller sollten sich in Grund und Boden schämen!“

AfD-Anfrage ist ein Schlag ins Gesicht der Betroffenen

Die AfD-Abgeordneten wollen in ihrer Anfrage an die Bundesregierung unter anderem wissen, welche Hauptursachen es für Schwerbehinderung gibt und wie sich die Zahl der Menschen mit Behinderung seit 2012 entwickelt hat – insbesondere wie viele Behinderungen durch Heirat innerhalb der Familie entstanden seien. „Der Zusammenhang, den die AfD durch die Art der Fragestellung suggeriert, ist einfach nur widerwärtig! Die Anfrage ist ein Schlag ins Gesicht für die Betroffenen. Das Letzte, was sie brauchen, sind derartige Diffamierungen. Menschen mit Behinderung sind kein gesellschaftliches Übel, sondern eine absolute Bereicherung. Sie verdienen es, dass wir für sie kämpfen und uns dafür einsetzen, dass sie gleichberechtigt an der Gesellschaft teilhaben können. Es ist eine Schande, dass die AfD ihnen mit ihrer Anfrage weitere Steine in den Weg legt und zusätzliche Barrieren in den Köpfen der Menschen aufbaut“, sagt Hermann Scharf.

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