CDU - Fraktion im Landtag des Saarlandes
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22.06.2017

Pflegeberufe-Reform: Wichtige Etappe für bessere Pflege

Der Bundestag hat am Donnerstag die Reform der Pflegeausbildung beschlossen. Die Reform sieht vor, dass die bisherige Ausbildung zur Krankenpflege durch eine generalistische Pflegeausbildung ersetzt wird. Hermann Scharf, sozialpolitischer Sprecher der CDU Landtagsfraktionund Dagmar Heib, pflegepolitische Sprecherin der CDU Landtagsfraktion, bewerten den Beschluss als wichtige Etappe auf dem Weg zu einer Verbesserung der Pflegesituation im Land.

„Die Pflegekräfte leisten jeden Tag großartige Arbeit und sind eine enorm wichtige Säule unserer Gesellschaft. Dafür verdienen sie nicht nur allergrößte Wertschätzung, sondern vor allem gute Ausbildungsund Arbeitsbedingungen. Ohne engagierte Pflegekräfte kann unsere Gesellschaft nicht funktionieren“, sagt Hermann Scharf.

Durch die Reform der Pflegeausbildung sollen die Qualität der Pflege verbessert und das Berufsbild gestärkt werden. Dagmar Heib: „Voraussetzung für eine gute Qualität in der Pflege sind gut ausgebildete und motivierte Pflegekräfte. Dafür braucht es eine moderne und attraktive Ausbildung. Durch die Reform werden die künftigen Pflegekräfte besser auf die Herausforderungen ihres Berufs vorbereitet und erhalten gleichzeitig mehr Aufstiegschancen.“

Wegen der demografischen Entwicklung wird es im Saarland bis zum Jahr 2030 deutlich mehr pflegebedürftige Menschen geben. Deshalb ist die im Koalitionsvertrag vereinbarte Einführung der zweijährigen Ausbildung zum Pflegeassistenten in den Augen von Scharf und Heib der nächste wichtige Schritt, um die Pflege im Land zukunftsfest zu machen: „Die Akademisierung des Pflegeberufs und die neue generalistische Ausbildung sind nur die eine Seite der Medaille. Darüber dürfen wir nicht vergessen, dass auch Pflegeassistenten dringend gebraucht werden: weil es in Zukunft immer mehr Pflegebedürftige geben wird und weil es wichtig ist, dass auch Menschen ohne höheren Schulabschluss eine gute Arbeit finden.“

Hintergrund

Die Reform der Pflegeberufe sieht vor, dass es statt der bisherigen Ausbildung zur Krankenpflege eine generalistische  Pflegeausbildung gibt. Die generalistische Pflegeausbildung soll den zukünftigen Pflegekräften den Wechsel zwischen Pflegebereichen erleichtern, wohnortnahe Beschäftigung und zusätzliche Einsatz- und Aufstiegsmöglichkeiten eröffnen. Darüber hinaus soll ein dreijähriges Pflegestudium eingeführt werden.

Medienkontakt

 
Jasmin Glutting

Jasmin Glutting

Pressesprecherin

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