30. 09. 2008

ANTRAG der CDU-Landtagsfraktion: Internationale Bankenkrise: Rettung ja – Verstaatlichung nein

Die von den USA ausgehende Bankenkrise wirkt sich aufgrund der internationalen Verflechtungen des Finanzmarktes auch auf Europa und Deutschland aus. Um einen Domino-Effekt zu vermeiden, haben auch europäische Regierungen Maßnahmen ergriffen, so z. B. Großbritannien, die Benelux-Länder Belgien, Niederlande und Luxemburg und jetzt auch Deutschland. Diese Hilfe war geboten, weil sonst die Gefahr bestanden hätte, dass auch deutsche Unternehmen und Arbeitsplätze unter Druck gekommen wären. Sie war auch notwendig, damit die Anleger nicht um ihre Sparbücher, ihre Wertpapiere und ihre Renten bangen müssen. Ohne dieses Bürgschaftspaket hätten massive Folgen für die Wirtschaft und die Bürger gedroht. Das deutsche Vorgehen zeigt: Unsere Wirtschaftsordnung bietet hinreichende Möglichkeiten, auch solch schwierige Situationen ohne Verstaatlichung systemimmanent zu bewältigen. In dieser Situation beweist sich der Vorteil des deutschen Drei-Säulen-Modells der Banken mit Sparkassen, Genossenschaftsbanken und privaten Banken. Durch die hohen Einlagen und die Sicherungsfonds sind in Deutschland die Sparer gut abgesichert. Dieses System gilt es zu festigen und der aktuellen Entwicklung anzupassen.

 

 

 

 

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