
Bernd Wegner (MdL): Schlechte Zahlungsmoral der öffentlichen Hand gefährdet Existenz kleiner und mittlerer Unternehmen
Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Bernd Wegner fordert von öffentlichen Auftraggebern eine bessere Zahlungsmoral. „Lange Zahlungsverzögerungen bringen besonders den Mittelstand in Liquiditätsbedrängnis" so der CDU-Mittelstandsexperte.
Bernd Wegner: „Immer öfter kommt es im Rahmen öffentlicher Aufträge an private Unternehmen zu langwierigen Zahlungsverzögerungen. Nur noch zwei Drittel der öffentlichen Auftraggeber zahlen ihre Rechnungen binnen eines Monats, zehn Prozent lassen sich drei Monate oder sogar noch länger Zeit, um bereits erhaltene Leistungen endlich zu zahlen."
Der CDU-Mittelstandexperte Bernd Wegner sieht diese Entwicklung mit Sorge:
„Gerade kleine und mittlere Unternehmen, die den größten Teil der Arbeitsplätze in Deutschland schaffen, weisen nicht die Liquidität auf, lange Zahlungsverzögerungen ohne Weiteres zu kompensieren. Lange Zahlungsverzögerungen gefährden somit die Existenz dieser Unternehmen." Gerade öffentliche Auftraggeber wie Bund, Land und Kommunen sollten daher ihre Rechnungen zügig zahlen und die Betriebe nicht auf ihr Geld warten lassen.
„Dass gerade die öffentliche Hand, die im besonderen Maße ein Interesse an vitalen Unternehmen hat, teilweise durch schlechte Zahlungsmoral auffällt, kann nicht angehen. Hier besteht Handlungsbedarf."
Bernd Wegner kündigt an, in einem schriftlichen Appell an die 52 Gemeinden, sechs Landkreise und die landeseigenen Gesellschaften auf die aktuellen Missstände hinzuweisen und Zahlungsmoral einzufordern.
„Offene Rechnungen sofort zu begleichen, ist die billigste Wirtschaftsförderung überhaupt, schafft Planungssicherheit für die Unternehmen und sichert damit Arbeitsplätze", so Bernd Wegner abschließend.