
Roland Theis (MdL): Gedenken der Opfer des 17. Juni 1953 – Vorsicht vor DDR-Verharmlosung!
Am 17. Juni 1953 demonstrierten Hunderttausende gegen das SED-Regime und für mehr Demokratie und die Einheit Deutschlands. Nur vier Jahre nach der Staatsgründung war dies die politische Bankrotterklärung der DDR. Das SED-Regime ging damals mit unmenschlicher Härte gegen die eigenen Bürger vor. Noch Jahrzehnte nach dem Demonstrationstag sahen sich Familien, Bekannte und Freunde damaliger Teilnehmer unerbittlicher Gesinnungsschnüffelei und Repressalien ausgesetzt.
Der saarländische CDU-Generalsekretär Roland Theis fordert alle Demokraten an diesem Gedenktag dazu auf, Freiheit und Rechtstaatlichkeit mit aller Entschlossenheit zu verteidigen. „Dazu zählt auch, nicht mit den Nachfolgern der SED zusammen zu arbeiten“ so Roland Theis. Bis heute verharmlost die Linkspartei als Nachfolgepartei der SED ihre wahre Gesinnung. Auf dem Rostocker Parteitag vor wenigen Wochen wählte die Linke ohne Hemmungen zwei alt gediente SED-Funktionäre direkt in den Bundesvorstand der Linken und tut seither so, als sei es ganz normal, die Kader von einst mit der Parteiführung der umlackierten SED zu betrauen.
Roland Theis: „Der 17. Juni muss uns in Erinnerung rufen, dass politischer Extremismus in Deutschland keine Chance haben darf und keine Chance haben wird. Dazu ist wichtig, der Verklärung der DDR-Geschichte ein Ende zu setzen. Einen Staat, der seine eigenen Bürger zu Gefangenen im eigenen Land macht, sie bespitzelt und eine Stimmung der Missgunst, Überwachung und Angst erzeugt, darf man nicht verharmlosen. Nur weil die Kinderbetreuung in der DDR gut funktioniert hat, lassen sich andauernde Verbrechen an den eigenen Bürgern nicht entschuldigen!“