„Die bundesweit vorbildliche Stellung des Saarlandes in Sachen Naturschutz und Biodiversität ist das Ergebnis einer langjährigen konsensualen Zusammenarbeit zwischen Landnutzern und Naturschützern. Landwirte, Jäger und Naturschützer haben ihre teils unterschiedliche Interessenlage in der von der CDU geführten Landespolitik vertreten gesehen.“
Zu diesem Ergebnis kommt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Günter Heinrich, nachdem die Deutsche Umwelthilfe einen Ländervergleich der Bemühungen um den Naturschutz vorgelegt hatte, in dem das Saarland Bestnoten erhielt.
Die Landwirtschaft im Saarland hat sich in weiten Bereichen auf die extensive Bewirtschaftung eingestellt. Von der Landesregierung ist über das SAUM-Programm die Grünlandbeweidung intensiv gefördert worden. In der Biolandwirtschaft belegt das Saarland bundesweit einen Spitzenplatz. „Saarländische landwirtschaftliche Produkte von saarländischen Herstellern für die saarländischen Verbraucher“ heißt die Erfolgsstory in der Biolandwirtschaft. Auch die Jägerschaft trägt einen wesentlichen und wichtigen Teil zu diesem Erfolg bei. Sie hat im Land die Überpopulation des Schwarzwildes, nachhaltig reduziert. Zwölf Prozent der Landesfläche sind unter besonderen Schutz von naturschutzrechtlichen Vorschriften gestellt. Günter Heinrich: „Dass bei den verschiedenen Gruppen stets ein Interessensausgleich zum Wohl von Mensch und Umwelt erzielt werden konnte, ist das Ergebnis einer intensiven Kontaktpflege und eines vertrauensvollen Umgangs aller untereinander“ so Günter Heinrich abschließend.