
Günter Heinrich (MdL): Moselfische im Bereich der Landesgrenze weiter für Verzehr geeignet
Das ist das Ergebnis der Beratung des von der CDU-Landtagsfraktion beantragten Tagesordnungspunktes im Umweltausschuss. Gleichwohl weise die Mosel Altlasten aus Frankreich auf. Diese seien zum Teil durch eine stillgelegte Transformatorenanlage bedingt, bei der u.a. eine PCB-Konzentration im Erdreich in die Mosel ausgewaschen werde. Dies ist eine Dauerbelastungsquelle für die Mosel.
Günter Heinrich: Gäbe es eine solche Dauerbelastungsquelle an der Saar, wäre der Teufel los. Dieser Zustand ist in der Großregion nicht hinnehmbar, die sich in ökonomischen und ökologischen Fragen stets abstimmt. Das Thema wird deshalb noch mal auf die Tagesordnung des Umweltausschusses aufgenommen, um sich konkret ein Bild vom Ausmaß der Schadstoffeinträge zu machen. EU-Verordnungen, insbesondere die Wasserrahmen-Richtlinie, gelten für die gesamte Großregion. Deshalb muss nach Möglichkeit auch über den interparlamentarischen Rat auf eine Verbesserung der Situation gedrängt werden.