Tobias Hans
24. 02. 2010

Tobias Hans (MdL): Krebsnachsorge weiter optimieren – Saarland bundesweit an der Spitze bei Vorsorge

Das Saarland nimmt an einer wissenschaftlichen Langzeit-Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums teil. Ziel der Studie ist es, die Versorgung von Krebspatienten während der Krankheit zu verbessern und neue Ansätze zur Prävention langfristiger gesundheitlicher Einschränkungen zu entwickeln. Über die Studie wurde heute im zuständigen Gesundheitsausschuss des saarländischen Landtags berichtet.

Tobias Hans, gesundheitspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion und Ausschuss-Vorsitzender: „Etwa jeder dritte Europäer erkrankt an Krebs. Die Vorsorge stellt den wichtigsten Baustein dar, um schwere Krebserkrankungen zu vermeiden. Das Saarland ist bei den Vorsorgeuntersuchungen bundesweit federführend. Die Erfassung der Fälle, die umfänglichen Angebote zur Früherkennung, Prävention und Behandlung sind im Saarland vorbildlich und beispielhaft – nicht umsonst erhielt das Saarland hierzu eine Auszeichnung der Stiftung des Burda-Verlages.“ Mit der Teilnahme an der so genannten Caesar-Studie (Caesar – cancer survivorship – a population based retrospektive study) wird nun die Vorsorge um den Bereich der Nachsorge weiter ergänzt. Ziel ist es, bundesweit knapp 7000 Langzeitüberlebende von Brustkrebs-, Darmkrebs und Prostatakrebserkrankungen an der Untersuchung teilnehmen zu lassen. Damit sollen Erkenntnisse darüber erlangt werden, wie sich Behandlungen im Rahmen der Nachsorge auf das Leben mit dem Krebs auswirken, ob und wann es zum Neuausbruch der Krankheit kam und wie sich der Tumor entwickelte. Aus den gewonnenen Erkenntnissen sollen, so das Forschungsziel der Heidelberger Krebsforscher, Folgen für die Behandlung und Nachsorge abgeleitet werden können. Tobias Hans: „Es ist richtig, dass das Saarland an dieser Studie teilnimmt. Damit ergänzen wir die bereits hervorragenden Angebote der wichtigen Vorsorge bald um Erkenntnisse zur weiteren Verbesserung der Nachsorge. Eine optimierte Nachsorge ist insbesondere im Hinblick auf die Psyche des Patienten wichtig für den Heilungsprozess. Die Patienten dürfen auch nach erfolgreicher Behandlung nicht alleine gelassen werden.“

24.02.2010/ 3272010

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