Günter Heinrich
14. 01. 2010

Günter Heinrich (MdL): Militärischer Fluglärm über dem Saarland geht zurück

Die Belastung durch militärischen Fluglärm im Nordsaarland geht zurück. Grund hierfür sind zahlreiche Interventionen der CDU-geführten Landesregierung während der vergangenen Legislatur und ein intensiver Dialog der Mitglieder des Innenausschusses im saarländischen Landtag mit den Verantwortlichen der Bündnispartnern und des Luftfahrtbundesamtes. Zudem ist die Zahl der militärischen Flugzeuge, die die Polygontechnik im militärischen Luftraum um Kaiserslautern nutzen, weiter rückläufig.

Das ist das Ergebnis der heutigen Sitzung des Innenausschusses, in deren Verlauf nochmals über das Thema Fluglärm beraten wurde. Günter Heinrich, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion: „Die Möglichkeiten für militärische Übungsflüge in der zeitweise für militärische Flüge reservierten Zone Kaiserslautern wurden während der Sommermonate des vergangenen Jahres weiter reduziert. Zudem konnten wir durch unsere massiven Interventionen erreichen, dass bei einem Abflug von Ramstein aus die Flughöhe oberhalb von 5000 Metern schneller erreicht werden muss, was ebenfalls zur Lärmreduzierung am Boden führt. Auch die Verweildauer von Kampfflugzeugen über Übungszielen wurde gekürzt.“

Die gemeinsamen Anstrengungen haben sich damit gelohnt. Seit 2006 werden alle militärischen Übungsflüge auf 95 % der Fläche der Bundesrepublik von Köln durch das Luftwaffenamt protokolliert. Verstöße gegen die Auflag wie Flughöhe oder Verweildauer können so umgehend sanktioniert werden. Im Innenministerium wurde ein Runder Tisch begründet, der Streitkräfte der Bündnispartner und Politik zusammenführt, um nach praktikablen Lösungen zu suchen. Ergebnis dieser Runde war die Verständigung, wenigstens über bewohntem Gebiet auf besonders laute Flugmanöver zu verzichten.

„Wir nehmen die Beschwerden der betroffenen Bürger sehr ernst. Dass die Zahl der Interventionen in Sachen Fluglärm unter der Flugtrasse Kaiserslautern leicht rückläufig ist, zeigt, dass die Anstrengungen der Vergangenheit gelohnt haben“ so Günter Heinrich abschließend.

14.01.2010/ 23002010

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