„Das Energienetzwerk für die Saarindustrie ist die Fortsetzung einer Politik der Optimierung des Ressourcenverbrauchs im Saarland.“, so umweltpolitischer Sprecher Günter Heinrich. 40 % des Energieverbrauchs entfallen auf den Wärmebedarf in Privathaushalten. „Hier ist mit dem Zukunftsenergie-Programm Technik der Landesregierung ein wichtiger Meilenstein zur Eindämmung des Energieverbrauchs gesetzt. Mit einem Landeszuschuss von 1.000,00 Euro sind hier Wärmedämmmaßnahmen sowie Investitionen in die Modernisierung von Heizungsanlagen mit nach wie vor großem Erfolg gefördert worden.“, so Günter Heinrich.
Ein weiteres hohes Optimierungspotenzial im Bereich der Verringerung des Energieverbrauchs ergibt sich bei Industrie und Gewerbe. Auf 20 bis 25 % wird in Fachkreisen das Einsparvolumen geschätzt. Die Verminderung des Energieverbrauchs hat damit auch beachtliche Auswirkungen auf die Verbesserung des Klimas. Immerhin betragen die CO²-Emissionen der deutschen Wirtschaft 350 Mio. t/a. Ein Energienetzwerk im Saarland, an dem sich namhafte Industrieunternehmen interessiert zeigen, wird eine win-win-Lage für Unternehmen und Umwelt schaffen. Durch das Netzwerk sollen „Stromfresser und Klimakiller“ (Elektromotoren, Pumpen, Druckluft, Klimatisierung, Beleuchtung) und in den Betrieben anfallende Abwärme (Wärmerückgewinnung) bei fachkundiger Moderation durch das IZES unter Effizienzkriterien ersetzt bzw. genutzt werden.
„Die Senkung der Energiekosten wird den Unternehmen ökonomische und der Umwelt durch die Senkung des CO²-Ausstosses ökologische Vorteile bringen.“, so Günter Heinrich. „Mit der Einrichtung des Energienetzwerkes Saar wird folglich die erfolgreiche saarländische Umweltpolitik fortgesetzt.“
08.01.2010 / 2962010