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Hermann Scharf

Hermann Scharf, MdL

Scharf (MdL/CDU): Risiko der relativen Armut im Saarland unter dem Bundesdurchschnitt

„Die ´Sozialstudie Saar´ untersuchte im Rahmen eines mehrdimensionalen Lebenslagenansatzes die Lebenslagen, Teilhabechancen und den sozialen Zusammenhalt der Bevölkerung im Saarland. Nunmehr liegen die Ergebnisse vor und man kann sagen, dass es sich um eine ehrliche Bestandsaufnahme handelt.“, so der sozialpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Hermann Scharf.

 

Die ´Sozialstudie Saar´ stellt eine Momentaufnahme der gegenwärtigen Lage und die Entwicklung der vergangenen etwa 10 bis 12 Jahren dar. ´Arm´ im Sinne der Angewiesenheit auf Leistungen der Mindestsicherung waren am Jahresende 2008 im Saarland 9,5 % der Bevölkerung. „Dies waren etwas weniger als im Bundesdurchschnitt.“, so Hermann Scharf. „Jedoch zeigt die Studie auch auf, wo das Saarland zurzeit noch Aufholbedarf hat. Diese Schwachstellen heißt es, anzugehen!“ Eine gute Grundlage hierfür bildet der Koalitionsvertrag. Dieser bietet in vielen Bereichen eine Basis, um die Aufgaben zu bewältigen. Als Beispiel sei das besonders hohe Armutsrisiko von Ausländern und damit auch von Kindern mit Migrationshintergrund genannt. „Als ein Schlüssel zur erfolgreichen Bekämpfung ist in diesem Zusammenhang die Sprachkompetenz zu nennen. Aufgrund dessen werden wir, wie seitens der Studie gefordert, die Sprachförderkonzepte weiterentwickeln. Damit setzen wir im Koalitionsvertrag konsequent die Politik der vergangenen Jahre fort“, so Hermann Scharf.

Fest steht jedoch auch, dass die Armutsbekämpfung nur im gesamtgesellschaftlichen Kontext geschehen kann, d.h. alle gesellschaftlichen Gruppen wie Politik, Kirchen, Gewerkschaften und unsere vielen Ehrenamtlichen müssen sich um die Armen kümmern. Nur dann kann ihnen eine gute Zukunftsperspektive eröffnen werden. „Die Gespräche werden wir suchen.“, so Herrmann Scharf.

07.01.2010 / 2952010

 

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