CDU - Fraktion im Landtag des Saarlandes
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AKW Cattenom: „Müssen den Finger immer wieder in die Wunde legen!“

Der Ausschuss für Europa und Fragen des Interregionalen Parlamentarierrates hat sich am Donnerstag mit den jüngsten Vorfällen im Atomkraftwerk Cattenom befasst. Die europapolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und Vorsitzende des Ausschusses, Helma Kuhn-Theis, schlug den Ausschuss-Mitgliedern vor, Cattenom zum Thema im Landtag zu machen: „Die Schließung von Cattenom muss auf der politischen Agenda bleiben. Die Menschen im Saarland erwarten zu Recht von uns, dass wir unserer Verantwortung gerecht werden und den Finger immer wieder in die Wunde legen!“

 

In den Augen der CDU-Europapolitikerin hat das AKW nach den vielen Pannen die Glaubwürdigkeit und das Vertrauen in die Sicherheit der Anlage verspielt. „Wir müssen jede Chance nutzen, damit Cattenom endlich vom Netz kommt! Dafür müssen wir alle Kräfte bündeln und brauchen möglichst viele Verbündete – von der Kommunalpolitik über Landes- und Bundesebene bis hin zur Europapolitik.“ Um die zielführende europäische Zusammenarbeit voranzutreiben, will Kuhn-Theis als Vorsitzende der Kommission für Innere Sicherheit und Katastrophenschutz des Interregionalen Parlamentarierrates den Dialog mit den Partnern der Großregion intensivieren.

Eine besondere Bedeutung komme dabei dem luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel und dem ehemaligen französischen Generalkonsul Frédéric Joureau zu, mittlerweile Direktor für Internationale Angelegenheiten bei den französischen Atomsicherheitsbehörden in Paris. Kuhn-Theis will beide zu einer Sitzung Anfang kommenden Jahres nach Luxemburg einladen: „Die Partner der Großregion müssen zusammenstehen. Ich bin sicher, dass die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Frédéric Joureau auch für die Zukunft tragen wird.“