CDU - Fraktion im Landtag des Saarlandes
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03.03.2018

Katastrophenschutzkräfte verdienen maximale Rückendeckung und Absicherung – Gutes noch besser machen

Im Zuge der immer wieder aufkeimenden Diskussion um Versorgungslücken bei ehrenamtlichen Katastrophenschutzkräften zeigt sich die innenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, Ruth Meyer, erfreut über die Ergebnisse ihrer Anfrage bezüglich der Absicherung von Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr im letzten Innenausschuss. „Im Saarland gibt es demnach weitaus weniger Absicherungslücken als andernorts, da das Ministerium zusätzliche Versicherungen abgeschlossen und einen Entschädigungsfonds gebildet hat.“

Bei diesem Entschädigungsfonds soll es in erster Linie darum gehen, Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr auch für die Fälle abzusichern, bei denen die Unfallkasse Saarland ein Unfallereignis nicht als Dienstunfall anerkennt. „Weiterhin gehen mit der Mitgliedschaft im Landesfeuerwehrverband wichtige Zusatzabsicherungen einher“, sagt Meyer. Daher würde sie sich wünschen, dass die Feuerwehrangehörigen aller Löschbezirke diese Vorteile nutzen könnten: „Da jedoch nicht alle Gemeinden Mitglied sind, gibt es noch Nachbesserungsbedarf.“

Katastrophenschutzkräfte: Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen, darf kein Nachteil sein

Die Frauen und Männer in den Hilfsorganisationen stellten einen großen Anteil ihrer Zeit in den Dienst der Allgemeinheit und riskierten nicht selten ihr Leben, um andere zu retten. „24 Stunden und das ganze Jahr über stemmen sie nicht nur Brandschutz, technische und medizinische Notfallhilfe, sondern auch den Bevölkerungsschutz“, erläutert die Innenpolitikerin. „Die kommunalen Feuerwehren, das Technische Hilfswerk, die Rettungsdienste und das DLRG sind das Rückgrat der Gefahrenabwehr und stehen bei großen Unglücken und Katastrophen in unserem Land in der Pflicht. Es ist wichtig, dass wir langfristig Nachwuchs gewinnen und die notwendigen Einsatzstärke gewähren können.“

Es sei erklärtes Ziel der Koalitionsfraktionen, die positive Berücksichtigung ehrenamtlichen Engagements im Zusammenhang mit lebensrettenden Tätigkeiten etwa bei Stellenbesetzungen im öffentlichen Dienst rechtlich abzusichern. „Es muss uns gelingen, dass gerade in Kommunalen Verwaltungen und Unternehmen ausreichend Retter beschäftigt sind, die die Einsatzstärke insbesondere über Tag und im ländlichen Raum gewährleisten können,“ führt Ruth Meyer weiter aus.

Das Engagement der Retter wertzuschätzen, ist für sie eine Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus gelte es aber auch, sie für Fortbildungen und Einsätze freizustellen und Arbeitgeber in der freien Wirtschaft, die dies mittragen, noch besser zu unterstützen. Ruth Meyer: „Die Bereitschaft, Verantwortung für andere zu übernehmen, darf kein Nachteil sein. Katastrophenschutz ist eine hoheitliche Aufgabe. Wir müssen alle hierfür verantwortlichen Organisationen, Einsatzkräfte und ihre Familien maximal unterstützen und absichern. Dazu werden wir alle länderübergreifenden Initiativen unterstützen und zeitnahe Ergebnisse fordern.“ Sie kündigt an, gemeinsam mit dem Koalitionspartner für das nächste Plenum hierzu einen Antrag auf den Weg zu bringen.

Medienkontakt

 
Jasmin Glutting

Jasmin Glutting

Pressesprecherin

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